Great Game of Business in Deutschland

Interview mit den GoGREAT-Gründern Timo Kaapke und  Dr. Kerstin Friedrich  zu ihren Eindrücken von The Gathering of Games 2017:

Timo und Kerstin – ihr seid zurück aus USA und habt euch  in Dallas unter die internationale Community  gemischt. Mit welchen Erkenntnissen seid ihr nach Hause gekommen?

Timo: Wir sind hier in Deutschland schon sehr viel weiter, als wir manchmal denken. Schon im zweiten Jahr haben unsere Mitglieder eine Entwicklung hingelegt, für die  andere drei bis vier Jahre brauchen.

Kerstin: Für mich ist einfach immer wieder überraschend, dass niemand in den USA auf die Idee kommt, Scoreboard Management in Gruppen von Unternehmen zu erlernen. Dort macht man es entweder auf eigene Faust und muss endlose Lernschleifen drehen, oder man macht es mit Beratung und Coaching durch das Team von  Great Game of Business.

Timo: Genau so ist es. Unternehmer und ihre Teams lernen am besten in Gruppen zusammen mit anderen Unternehmern und anderen Teams. Das macht viel mehr Spass, ist natürlich auch finanziell viel günstiger, und es geht offensichtlich auch sehr viel schneller in der Umsetzung.

Was ist international genau so wie in Deutschland?

Timo:  Egal welches Land, egal welche Branche, egal wie groß oder klein das Unternehmen: alle haben das gleiche Problem: die Kultur. Sie ist der Nährboden für Erfolg, oder auch nicht. Und diese Kultur ist das Produkt von Führung und – das ist überall das gleiche – das Ergebnis der„Spielregeln“, also des systemischen Rahmens, den sich das Unternehmen setzt. Und je besser alle diesen Rahmen verstehen, desto schneller kann sich die Führung mit den wirklich wichtigen Dingen beschäftigen, und muss nicht Zeit verplempern mit Vorgaben und Kontrollen.

Kerstin:  Auffällig ist auch, dass das Motiv, sich mit Great Game of Business beziehungsweise Scoreboard Management zu beschäftigen, überall ähnlich ist. Fast immer ist es der Auslöser eine generelle Unzufriedenheit mit den Ergebnissen: die Unternehmen wachsen und werden in der Führung immer komplexer und anstrengender, aber die Renditen steigen nicht mit und reichen nicht aus, um das Unternehmen zukunftsfähig zu machen.  Wenn solche Unternehmer dann das Spielen über  Scoreboard Management kennen lernen, finden sie es entweder schräg, oder sie wissen sehr schnell, dass dieser Ansatz zutiefst mit ihren Werten übereinstimmt. Dass das der beste Weg ist, Mitarbeiter zu wirklichen Mitunternehmern zu machen. Und dass man damit so viele Fliegen mit einer Klappe schlägt: sehr gute finanzielle Ergebnisse, eine leistungsorientierte Unternehmenskultur und eine super Stimmung im Team.

Was ist sonst noch in Erinnerung geblieben?

Timo: Ein gutes Zitat von Henry Ford: A business thats makes nothing but money is a poor business. Ein Business ohne Gewinn ist natürlich überhaupt kein Business. Gewinn allein macht uns nicht Stolz und erfüllt uns nicht.  Beeindruckt hat mich die Geschichte von   Wayne Automatic Sprinklers, Inc.  Das Unternehmen verkauft und installiert Sprinkleranlagen. Das hört sich erst mal nicht besonders sexy an. Zusammen mit seinem Team hat der Geschäftsführer Clark Gey  einen unglaublich kraftvollen Slogan gefunden: Minutes Matter. Denn tatsächlich sterben täglich unzählige Menschen in Bränden, weil binnen drei Minuten ein ganzes Haus in Flammen steht – und so schnell ist keine Feuerwehr der Welt. Eine Sprinkleranlage rettet Leben. Und die Menschen, die sich dafür einsetzen, retten Leben.

Kerstin: Dass Timo stellvertretend für das KAAPKE-Team im Mini Spiel-Wettbewerb gegen unglaublich erfahrene Konkurrenz den zweiten Platz geholt hat mit dem Spiel „meet & win“. Die herzbewegende Dankesrede von unserem Freund Aaron Clay von Amy`s Ice Creams. Ari Weinzweigs Workshop zum Thema „Hoffnung“ – darüber wird es in der nächsten Ausgabe von UpGREAT  mehr zu Lesen geben.

Lust auf mehr GoGREAT? Willst du deinem Team GoGREAT erklären? Oder bist du schon Experte, und möchtest andere Unternehmer mit dem Spielvirus infizieren?

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